Proprietäre CMS unter der Lupe
Nur noch wenige gewerbliche Internetauftritte verwenden heute statische Webseiten. Anspruchsvolle Seiten basieren auf Enterprise Content Management Systemen, die sich leicht aktualisieren und an neue Anforderungen anpassen lassen. Bei der Auswahl des richtigen CMS gibt es eine Vielzahl von Angeboten, die sich teilweise nur in einigen kleinen Details voneinander unterscheiden. Die große Frage jedoch, die sich Unternehmen beim Launch oder Relaunch einer Webseite stellen müssen, ist diejenige nach den Kosten. Lohnt es sich wirklich auf proprietäre, also kostenpflichtige Software, zurückzugreifen oder bieten die kostenlosen Open-Source-Anwendungen inzwischen den gleichen Komfort und die gleichen Features? Und wie hoch ist die Kosteneinsparung, wenn man auf Open-Source-Lösungen baut? Schließlich sind Lizenzgebühren nur ein kleiner Teil der Gesamtkosten, die beim Aufbau eines professionellen Internetauftritts oder eines Onlineshops entstehen.
Open Source CMS unter der Lupe
Es ist nicht lange her, als Anwender von Open Source CMS noch belächelt wurden. Zu unprofessionell, zu unflexibel – gut kann nur sein, was auch viel Geld kostet. Tatsächlich haben sich die Angebote von Open Source CMS inzwischen gewaltig weiterentwickelt, was die Frage aufwirft, ob sie noch zu Recht als der kleine Bruder der großen kommerziellen CMS angesehen werden sollten.
WordPress oder Typo3 – welches CMS leistet was?
Als die Open-Source-Software WordPress im Jahr 2004 an den Start ging, war noch nicht abzusehen, wie groß der Erfolg schon nach kurzer Zeit sein würde. In wenigen Jahren hat sich WordPress dank seiner vielen Fans und ehrenamtlicher Entwickler zu einem mächtigen CMS gemausert, das sich auf vielen Bereichen vor kommerziellen Programmen wie TYPO3 nicht verstecken muss. Ursprünglich als Software für die Veröffentlichung von Blogbeiträgen konzipiert, ist WordPress heute auch für viele Unternehmensauftritte eine durchaus attraktive Lösung.
WordPress als professionelles CMS – wo sind die Grenzen?
Ursprünglich als kostenlose Software für die Veröffentlichung von Blogs gedacht, hat sich WordPress schon lange zu einer ernsthaften Konkurrenz von anderen CMS entwickelt. Kleinere und mittlere Unternehmen schätzen die einfache Handhabung des Backends, die kurze Einarbeitungszeit und nicht zuletzt die Unabhängigkeit von professionellen Programmierern.